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    Notfall & Vorbereitung

    Was tun bei Stromausfall Dauer Wie Sie gut vorbereitet bleiben

    SebastianBy Sebastian3. April 2026Keine Kommentare13 Mins Read
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    Menschen bereiten sich auf längeren Stromausfall mit Taschenlampe und Vorräten vor
    Stromausfall Dauer vorbeugen und sicher durch lange Dunkelphasen gehen
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    Stromausfall Dauer – Was tun, wenn das Licht länger ausbleibt?

    Es ist mitten im Spiel, die Spannung steigt und plötzlich: Der Bildschirm friert ein, die Heizung fällt aus und das Smartphone lädt nicht mehr. Ein Stromausfall trifft jeden unerwartet und seine Dauer bestimmt maßgeblich, wie man reagieren sollte. Gerade wenn der Strom nicht nach wenigen Minuten, sondern über Stunden oder gar Tage ausbleibt, kann die Situation schnell zu einer Herausforderung werden.

    Die Stromausfall Dauer entscheidet oft darüber, ob man nur kurz improvisieren oder langfristig für das Überbrücken sorgen muss. Ob es der unerwartete Stromausfall während eines wichtigen Pokerabends oder der plötzliche Ausfall der Infrastruktur in der eigenen Wohnung ist: Wer vorbereitet ist, verliert nicht den Überblick und handelt sicher und effektiv. Denn wenn der Strom tagelang wegbleibt, sind viele alltägliche Abläufe wie die Kommunikation, die Versorgung mit Lebensmitteln oder die Kontrolle der Heizsysteme betroffen.

    Wenn der Strom plötzlich weg ist: Erste Minuten und Stunden richtig meistern

    Typische Ursachen und erste Symptome eines Stromausfalls

    Ein Stromausfall kann verschiedene Ursachen haben, die sich in ihrer Dauer und Auswirkung unterscheiden. Häufig sind Unwetter mit Blitzschlägen oder Sturmschäden an Freileitungen, Überlastungen im Netz oder technische Defekte an Schaltanlagen verantwortlich. Auch gezielte Eingriffe wie Stromabschaltungen oder Sabotage sind möglich, wie etwa der Brandanschlag auf die Kabelbrücke am Teltowkanal in Berlin. Erste Symptome eines Stromausfalls sind neben dem plötzlichen Dunkelwerden oft auch Störungen bei elektronischen Geräten, die Fahrtunterbrechung in Aufzügen und das Ausbleiben der Klimatisierung oder Heizung, vor allem in älteren Gebäuden ohne Notstromsysteme.

    Sofortmaßnahmen: Was tun, um Sicherheit zu gewährleisten und Schäden zu vermeiden?

    Sobald der Strom ausfällt, sollten Sie zunächst Ruhe bewahren und sich einen schnellen Überblick verschaffen. Prüfen Sie mit einer Taschenlampe oder dem Smartphone, ob der Ausfall nur in der eigenen Wohnung oder im gesamten Haus besteht. Dies vermeidet Fehlalarme und unnötige Anrufe bei Versorgern. Trennen Sie empfindliche Geräte vom Netz, um Spannungsspitzen bei der Wiedereinschaltung zu vermeiden. Ein häufiger Fehler ist das sofortige Einschalten von Herd oder Heizgeräten, die erst kontrolliert wieder in Betrieb genommen werden sollten. Achten Sie darauf, Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen zu lassen, um Brandrisiken zu minimieren. Bei Aufzügen sollten Sie auf keine Anzeige reagieren, sondern Hilfe über Notrufsysteme anfordern, da die Stromunterbrechung die Steuerung lahmgelegt hat.

    Warum das Kühlschrank-Management entscheidend ist: Kühlkette erhalten bei Stromausfall Dauer von wenigen Stunden

    Die Stromausfall Dauer von wenigen Stunden stellt besonders für verderbliche Lebensmittel eine Herausforderung dar. Der Kühlschrank sollte möglichst geschlossen bleiben, um die Kühltemperatur zu halten und eine Unterbrechung der Kühlkette zu vermeiden. Schon nach zwei Stunden kann sich die Temperatur im Kühlfach deutlich erhöhen, was das Risiko für Lebensmittelverderb erhöht. Ein weit verbreiteter Fehler ist das häufige Öffnen des Kühlschranks in der Unsicherheit, ob die Lebensmittel noch haltbar sind – vermeiden Sie das, um die Kälte zu bewahren. Bei tiefgefrorenen Produkten ist es ähnlich: Auch sie sollten möglichst lange geschlossen bleiben, da erneut gefrorene Lebensmittel bei wiederkehrend schwankenden Temperaturen an Qualität verlieren. Für den Fall längerer Ausfälle empfiehlt sich der Einsatz von Kühlakkus oder die kurzfristige Umplanung des Verbrauchs verderblicher Waren.

    Stromausfall Dauer und was sie über das Ausmaß und die Reparatur aussagt

    Ein Stromausfall kann sehr unterschiedlich lang andauern, was Rückschlüsse auf die zugrundeliegenden Ursachen und die Komplexität der notwendigen Reparaturen zulässt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen kurzfristigen Stromausfällen, die meist nur wenige Minuten bis Stunden dauern, und langanhaltenden Versorgungslücken, die sich über Tage erstrecken können. Während kurzfristige Unterbrechungen oft durch kleinere technische Störungen oder kurzzeitige Überlastungen entstehen, sind langanhaltende Ausfälle häufig auf größere Infrastrukturprobleme zurückzuführen – wie beispielsweise beschädigte Mittelspannungsleitungen oder Umspannwerke.

    Kurzfristiger Stromausfall vs. langanhaltende Versorgungslücke: Unterschiedliche Ursachen, unterschiedliche Herausforderungen

    Kurzfristige Stromausfälle ereignen sich typischerweise durch unmittelbare Ereignisse wie Blitzschlag, kleinere Schaltfehler oder gezielte Schutzabschaltungen bei Netzüberlastungen. Diese sind oft lokal begrenzt und können schnell behoben werden. Ein Beispiel: Bei einem Gewitter fallen in einer kleinen Wohngegend wenige Straßen für unter einer Stunde aus, anschließend wird der Strom zügig wieder eingespeist. Demgegenüber stehen langanhaltende Ausfälle, die oft komplexe Ursachen haben. Dazu zählen großflächige Kabelbrände, technische Defekte an Umspannwerken oder umfangreiche Schäden nach Unwettern. Solche Vorfälle erfordern sorgfältige Diagnose, Materialbeschaffung und oft auch den Einsatz schwerer Technik, wodurch sich die Reparatur über mehrere Tage erstrecken kann.

    Warum kann sich die Reparatur in städtischen Gebieten wie Berlin über Tage hinziehen? Aktuelle Beispiele und Erklärungen

    In Metropolen wie Berlin gilt man landläufig zwar als gut versorgt, dennoch können Stromausfälle dort lange andauern – wie der großflächige Ausfall im Südwesten Berlins Anfang 2026 zeigt. Ursache war eine beschädigte Kabelbrücke am Teltowkanal, die infolge eines Brandanschlags unbrauchbar wurde. Die Reparatur gestaltete sich schwierig, da die Kabelbrücke schwer zugänglich ist und umfangreiche Sicherheitsprüfungen sowie aufwändige Materialbereitstellung nötig sind. Hier zeigt sich, dass komplexe Infrastruktur und hohe Sicherheitsanforderungen die Wiederherstellung verzögern. Darüber hinaus werden Arbeiten oft nur in definierten Zeitfenstern durchgeführt, etwa um Verkehr oder Anwohner möglichst wenig zu stören. Solche Beispiele verdeutlichen, dass städtische Stromnetze trotz ihrer ausgefeilten Technik anfällig für wochenlange Ausfälle sein können, wenn kritische Komponenten beschädigt sind.

    Öffentliche Informationsquellen und wie man verlässliche Updates zur Stromausfall Dauer findet

    Bei einem Stromausfall ist es entscheidend, verlässliche und aktuelle Informationen über die erwartete Dauer zu erhalten, um angemessen reagieren zu können. Netzbetreiber wie Stromnetz Berlin oder regionale Energieversorger veröffentlichen in der Regel zeitnahe Statusmeldungen auf ihren Webseiten und über soziale Medien. Zudem bieten sie Hotlines an, über die betroffene Haushalte direkt Auskunft erhalten. Auch lokale Medien und Polizei informieren häufig über größere Ausfälle und deren voraussichtliche Dauer. Ein häufiger Fehler ist das Verlassen auf inoffizielle Kanäle oder Nachbarn, da verlässliche Angaben oft nur von den offiziellen Stellen kommen. Daher empfiehlt es sich, im Notfall neben dem eigenen Vorrat auch regelmäßig offizielle Informationsquellen zu prüfen – beispielsweise den Twitter-Kanal von Stromnetz Berlin oder die Webseite der Bundesnetzagentur für deutschlandweite Daten und Trends zur Stromausfall Dauer.

    Vorbereitung auf längere Stromausfälle: Was wirklich einen Unterschied macht

    Notfall-Checkliste für Zuhause

    Ein längerer Stromausfall kann schnell zur Herausforderung werden, wenn man unvorbereitet ist. Wichtig ist, dass Sie zu Hause ausreichende Vorräte von Wasser und haltbaren Lebensmitteln wie Konserven oder Trockenprodukten vorrätig haben. Denken Sie daran, dass Kühlgeräte ohne Strom verderbliche Waren nicht lange frisch halten.

    Für Beleuchtung sind batteriebetriebene Lampen oder langlebige Kerzen unverzichtbar. Vermeiden Sie allerdings offene Flammen, die in der Dunkelheit leicht übersehen werden können – stellen Sie diese sicher und außerhalb von leicht brennbaren Materialien auf.

    Kommunikation ist ebenfalls zentral. Ein vollgeladener Akku am Mobiltelefon reicht bei längeren Ausfällen oft nicht aus. Halten Sie daher Powerbanks bereit und überlegen Sie, wie Sie im Notfall auch ohne Internet oder Telefonnetz Verbindung zur Außenwelt halten können, zum Beispiel über ein batteriebetriebenes Radio.

    Notstromquellen wie kleine Inverter oder Notstromaggregate können besonders bei medizinisch notwendigen Geräten entscheidend sein, sollten aber aufgrund von Sicherheitsrisiken ausschließlich im Freien betrieben werden. Fehler wie die Benutzung in geschlossenen Räumen führen zu gefährlicher Kohlenmonoxid-Vergiftung.

    Technik und Ausrüstung für Stunden oder Tage ohne Strom

    Powerbanks gehören zu den wichtigsten Begleitern, da sie Smartphones und andere kleine Geräte mehrfach aufladen können. Solar-Ladegeräte ergänzen das Angebot und erlauben, auch bei längerer Dunkelheit Ressourcen zu sparen, indem Tagsüber Sonnenlicht genutzt wird.

    Campingkocher mit Gas oder spiritusbetrieben ermöglichen eine unabhängige Zubereitung von Essen, wenn elektrische Herde ausfallen. Dabei gilt es, immer für ausreichend Belüftung zu sorgen und Brennmaterial sowie Ersatzteile griffbereit zu halten.

    Weitere nützliche Geräte sind handbetriebene oder batteriebetriebene Ventilatoren, die im Sommer für Kühlung sorgen, sowie thermische Decken und Isoliermaterialien, um Wärme zu speichern.

    Praktische Tipps für Familien, ältere Menschen und besondere Bedürfnisse

    In Mehrpersonenhaushalten bieten sich feste Treffpunkte an, damit alle Mitglieder auch ohne elektronische Kommunikation wissen, wo sie sich bei längerem Stromausfall versammeln können. Gerade für Familien mit kleinen Kindern sollte Ersatznahrung und ausreichend Trinkwasser vorbereitet sein, ebenso Beschäftigungsmöglichkeiten, um Stress zu reduzieren.

    Ältere Menschen oder Personen mit chronischen Krankheiten benötigen oft spezielle Hilfsmittel. Notieren Sie wichtige Telefonnummern auf Papier, da elektrische Geräte ausfallen können. Achten Sie darauf, dass Medikamente kühl gelagert und Geräte wie Sauerstoffkonzentratoren mit Notstrom versorgt werden.

    Für Haushalte mit besonderen Bedürfnissen ist ein individueller Notfallplan unerlässlich. Vermeiden Sie typische Fehler wie die ausschließliche Lagerung frischer Medikamente, die bei Stromausfall schnell unbrauchbar werden können, oder die Abhängigkeit von einer einzigen Energiequelle.

    Verhalten während eines anhaltenden Stromausfalls: Praktische Alltagstipps und Fehler, die man vermeiden sollte

    Wie man bei Dunkelheit und eingeschränkter Mobilität sicher bleibt

    Im Falle eines längeren Stromausfalls ist die Sicherheit bei Dunkelheit eine zentrale Herausforderung. Auch Personen mit eingeschränkter Mobilität müssen besondere Schutzmaßnahmen ergreifen, um Unfälle zu vermeiden. Nutzen Sie batteriebetriebene Lampen oder LED-Taschenlampen statt offener Flammen, um Brandgefahr zu reduzieren. Stellen Sie sicher, dass Rettungswege im eigenen Haushalt frei und gut erkennbar sind. Besonders ältere Menschen oder Personen mit Bewegungseinschränkungen sollten in erreichbarer Nähe Hilfsmittel bereithalten, wie z.B. Gehhilfen oder Notfalltelefone mit Chargerkabeln, die sich auch ohne Strom verwenden lassen. Zusätzlich kann es helfen, Gehwege mit markanten Elementen zu kennzeichnen, um das Navigieren bei Dunkelheit zu erleichtern.

    Energie sparen und Prioritäten setzen – mit begrenzten Ressourcen haushalten

    Da die Stromversorgung ungewiss bleibt, ist es entscheidend, die begrenzten Energiemöglichkeiten sinnvoll zu verwalten. Priorisieren Sie im Haushalt essenzielle Geräte wie Kühlschrank und Kommunikationsmittel. Öffnen Sie den Kühlschrank so selten wie möglich, um die Kühlkette zu erhalten und Lebensmittel vor dem Verderb zu schützen. Achten Sie auf sparsame Nutzung von Akkus und Powerbanks – laden Sie diese bevorzugt tagsüber auf, wenn eventuell kurzfristig Strom verfügbar ist. Verzichten Sie auf nicht notwendige elektrische Geräte, um die begrenzte Energie nicht unnötig zu verschwenden. Auch das Kochen mit Gas statt Strom kann in einer Dauer-Situation sinnvoll sein, um vorhandene Ressourcen zu schonen.

    Fehlverhalten, das kritische Situationen verschärfen kann und wie man darauf reagiert

    Häufige Fehler während eines Stromausfalls verschärfen die Situation unnötig. Beispielsweise erhöht der unnötige Gebrauch von Kerzen das Risiko von Bränden, insbesondere wenn diese unbeaufsichtigt bleiben. Legen Sie daher Kerzen nur für gelegentliche, kurze Lichtquellen bereit und überwachen diese ständig. Ein anderer Fehler ist das Missachten von Sicherheitsvorkehrungen bei medizinischen Geräten. Wichtig ist, rechtzeitig alternative Versorgungswege oder Reservebatterien bereit zu halten und bei längeren Ausfällen professionelle Hilfe zu organisieren. Auch das Überlasten von Generatoren oder das eigenmächtige Eingreifen an elektrischen Anlagen ohne Fachkenntnis können lebensgefährlich sein und sollten unbedingt vermieden werden. Wenn Nachbarn oder Angehörige Hilfe benötigen, kooperieren Sie und tauschen Sie Informationen über aktuelle Entwicklungen aus, statt Informationslücken und Unsicherheiten entstehen zu lassen.

    Stromausfall Dauer: Wann und wie Sie professionelle Hilfe und Unterstützung anfordern

    Ein länger andauernder Stromausfall stellt nicht nur eine erhebliche Belastung für Privathaushalte und Unternehmen dar, sondern erfordert auch ein abgestimmtes Vorgehen bei der Einholung professioneller Hilfe. Um in einer solchen Situation schnell und effektiv zu reagieren, ist es wichtig, die richtigen Meldewege und Ansprechpartner zu kennen sowie realistisch einzuschätzen, wann private oder kommunale Unterstützung sinnvoll ist.

    Meldewege und Ansprechpartner bei längerem Stromausfall – von Netzbetreiber bis Katastrophenschutz

    Die zentrale Anlaufstelle bei Stromausfällen ist der lokale Netzbetreiber. Dessen Störungsdienst sollte unverzüglich informiert werden, sobald ein Stromausfall auftritt, insbesondere wenn er länger als einige Minuten dauert oder ganze Straßenzüge betroffen sind. In manchen Fällen sind automatische Meldungen von Smart-Metern bereits etabliert, doch eine eigene Meldung sichert eine schnellere Priorisierung der Reparaturaufträge. Ein häufiger Fehler ist es, sich ausschließlich auf Nachbarn zu verlassen oder den Ausfall nicht zu melden, was die Behebung verzögern kann.

    Bei großflächigen oder langanhaltenden Ausfällen, etwa nach Unwettern, rückt der lokale Katastrophenschutz in den Fokus. Er koordiniert Soforthilfe, wie Notunterkünfte oder medizinische Versorgung, und stellt Informationen über die Dauer und den Umfang der Ausfälle bereit. Die örtlichen Behörden und kommunalen Informationsstellen halten zudem häufig Hotlines bereit, die auf aktuelle Ereignisse zugeschnitten sind – beispielsweise bei jüngsten Stromausfällen in Ballungsräumen wie Berlin, wo die Reparaturzeiten sich durch komplexe Schäden an Kabelbrücken verlängern können.

    Wann private Notstromaggregate oder Nachbarschaftshilfe sinnvoll sind

    Private Notstromaggregate sind insbesondere dann zu empfehlen, wenn lebenswichtige Geräte betrieben werden müssen – etwa Sauerstoffgeräte oder Kühlgeräte für Medikamente. Für den Hausgebrauch kommen eher kleinere Benzin- oder Dieselgeneratoren infrage, die jedoch mit Sicherheitsvorkehrungen betrieben werden müssen. Ein häufig beobachteter Fehler ist die falsche Aufstellung solcher Aggregate, zum Beispiel in schlecht belüfteten Kellerräumen, was zu einer tödlichen CO-Vergiftung führen kann.

    Nachbarschaftshilfe kann in der Anfangsphase eines Stromausfalls eine wertvolle Ergänzung sein, indem Ressourcen geteilt werden – etwa Brennstoff für Generatoren, warmes Wasser oder Lebensmittel. Organisierte Nachbarschaftsinitiativen oder Hausgemeinschaften, die bereits im Vorfeld Kommunikationswege und Hilfestellungen vereinbaren, sind besonders widerstandsfähig gegenüber längeren Stromausfällen. Diese Solidarität reduziert das Risiko, durch Isolation gefährdet zu sein.

    Überblick über staatliche und kommunale Hilfsangebote in der Notfallsituation

    Bundesweit existieren gut ausgebaute staatliche Hilfsprogramme, die bei langanhaltenden Stromausfällen greifen. Neben Krisenstäben auf Landes- und kommunaler Ebene sind es oft die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk (THW) und andere ehrenamtliche Organisationen, die gezielt Unterstützung leisten. Diese reichen von der Einrichtung von Notunterkünften über mobile Verpflegungseinheiten bis hin zu der Bereitstellung technischer Ausrüstung für besonders betroffene Gebiete.

    Kommunale Verwaltungen informieren regelmäßig über lokale Angebote, die von kurzfristigen Stromersatzlösungen bis zu psychologischer Betreuung reichen können. Es ist wichtig, sich vorab über diese Angebote zu informieren, da die Aktivierung oft an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist und eine frühzeitige Kontaktaufnahme erheblich die Reaktionszeiten verkürzt.

    Zu beachten ist, dass nicht alle Hilfsangebote automatisch verfügbar sind – häufig ist eine individuelle oder gemeinschaftliche Antragstellung erforderlich. Deshalb empfiehlt es sich, im Rahmen der eigenen Notfallplanung auch die Kontaktadressen und Zugangsbedingungen der wichtigsten kommunalen und staatlichen Stellen parat zu haben.

    Fazit

    Ein unerwarteter Stromausfall Dauer kann schnell zur Herausforderung werden, wenn man nicht vorbereitet ist. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Maßnahmen wie eine Notfallausrüstung mit Batterien, Taschenlampen und alternativen Kommunikationsmitteln bereitzuhalten. So bleiben Sie auch bei längerem Stromausfall handlungsfähig und schützen Ihre Familie vor unangenehmen und potenziell gefährlichen Situationen.

    Behalten Sie bei einem Stromausfall die Wetterlage und offizielle Warnmeldungen im Blick, um die Dauer realistisch einschätzen zu können. Treffen Sie im Vorfeld klare Absprachen für den Notfall und prüfen Sie regelmäßig Ihre Vorräte. So sind Sie nicht nur auf den Stromausfall vorbereitet, sondern gewinnen auch Sicherheit und Ruhe in einer unvorhersehbaren Situation.

    Häufige Fragen

    Wie lange dauert ein Stromausfall typischerweise?

    Stromausfälle dauern meist nur wenige Minuten bis zu einigen Stunden. Großflächige oder wetterbedingte Ausfälle können jedoch mehrere Tage andauern, wie aktuelle Fälle in Berlin zeigen.

    Was sollte ich bei einer längeren Stromausfall Dauer tun?

    Bleiben Sie ruhig und halten Sie Kühl- und Gefrierschränke geschlossen, um Lebensmittel zu schützen. Nutzen Sie batteriebetriebene Lampen und laden Sie wichtige Geräte rechtzeitig vor.

    Wie bereite ich mich auf einen Stromausfall längerer Dauer vor?

    Lagern Sie Notfallausrüstung wie Taschenlampen, Batterien, Wasser und haltbare Lebensmittel. Ein vollgeladener Akku-Pack und alternative Kochmöglichkeiten sind ebenfalls ratsam.

    Warum kann die Reparatur bei Stromausfall so lange dauern?

    Reparaturen verzögern sich oft durch komplexe Schäden an der Infrastruktur, wie Kabelbrücken oder Leitungen, vor allem nach Unwetter oder Sabotage, was auch den Berliner Stromausfall erklärt.

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